117. Vertreterversammlung der VR-Bank Ostbayern-Mitte eG

Die VR-Bank Ostbayern-Mitte eG ist im Fusionsjahr mit solider Geschäftspolitik erfolgreich.

Im vergangenen Jahr schlossen sich die Volksbank Straubing eG und die Volksbank Raiffeisenbank Dingolfing eG zur VR-Bank Ostbayern-Mitte eG zusammen. Nun fand die Vertreterversammlung der verschmolzenen Bank statt. In der Joseph-von-Fraunhofer-Halle in Straubing konnten die erforderlichen Maßnahmen für die Durchführung einer Präsenzveranstaltung umgesetzt werden.

Zu Beginn der Versammlung begrüßte der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Christoph Urban die Vertreter und Gäste. Aufgrund der Einschränkungen der Corona-Pandemie habe man sich dazu entschlossen, zur Versammlung weitgehend auf die Einladung von Gästen zu verzichten, so Dr. Urban. Der Aufsichtsratsvorsitzende würdigte die guten Ergebnisse des Geschäftsjahres 2020, welches auch im Hinblick auf die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, die außerordentlichen Fusionsaufwendungen sowie das schwierige wirtschaftliche, politische und regulatorische Umfeld für die Bank sehr herausfordernd war.

Bilanzsumme steigt auf 1,865 Mrd. Euro

Michael Beham, Vorstandssprecher der VR-Bank Ostbayern-Mitte eG, berichtete über die wirtschaftliche Entwicklung der Bank und des Konzerns. Insgesamt blicke die Bank auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2020 zurück. Der Bank sei es gelungen Mitglieder und Kunden nachhaltig zu fördern und die heimische Wirtschaft zu stärken. Letztendlich konnte die Bank das Geschäftsjahr mit einer Bilanzsumme von 1,865 Mrd. Euro abschließen. Diese stieg damit deutlich um 153 Millionen Euro. Trotz der Belastung durch die anhaltende Niedrigzinsphase weisen die bilanzwirksamen Kundeneinlagen eine Höhe von 1,440 Mrd. Euro auf. Auch das betreute Kundenvolumen stieg um fast 255 Mio. Euro auf 3,711 Mrd. an.

„Besonders stark engagiert war unsere Bank erneut im Förderkreditgeschäft“, so Beham. Damit haben wir für eine optimale Kreditversorgung unserer heimischen Wirtschaft gesorgt.

„Unsere Bank war und ist für die Kunden erreichbar – persönlich, telefonisch oder digital“

Vorstandssprecher Michael Beham zeigte sich zudem stolz, dass die vergangenen Monate gezeigt haben, wie flexibel die Bank mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Herausforderungen reagieren kann. „Trotz der Pandemie und den zahlreichen Aufgaben aus der Fusion waren wir für unsere Mitglieder und Kunden kompetenter Ansprechpartner für alle finanziellen Fragen und haben bei Bedarf unbürokratisch Hilfe geleistet“.

Besonders in den vergangenen beiden Jahren sei deutlich geworden, dass die Bank ein verlässlicher Partner in Krisenzeiten sei. Die Versorgung mit Bargeld sei ebenso gesichert

wie die individuelle Genossenschaftliche Beratung. „Selbst wenn es vereinzelt zu Einschränkungen im Filialbetrieb gekommen ist: Unsere Bank war und ist für unsere Mitglieder und Kunden immer erreichbar – persönlich, telefonisch und digital.“

3,25 % Dividende für die Mitglieder

Den Tagesordnungspunkt „Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresabschlusses“ übernahm Norbert Herten, Vorstand der VR-Bank Ostbayern-Mitte eG. Einstimmig wurden sowohl die Gewinnverwendung als auch die vorgeschlagene Ausschüttung einer Dividende von 3,25 % auf die Geschäftsanteile beschlossen.

Nach der jeweils einstimmigen Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat führte Josef Wenninger, Vorstand der VR-Bank Ostbayern-Mitte eG, die Wahlen zum Aufsichtsrat durch. Turnusmäßig schieden Dr. Carlo Maier, Stephan Maier und Maximilian Saradeth aus. Eine Wiederwahl von Maximilian Saradeth war auf Grund Erreichens der satzungsgemäßen Altersgrenze nicht mehr möglich. Die Wiederwahl von Dr. Carlo Maier und Stephan Maier erfolgte jeweils einstimmig. Josef Wenninger bedankte sich bei den Aufsichtsratsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit, die von Professionalität, Vertrauen, gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt sei.

Ehrenurkunde des Genossenschaftsverbandes Bayern e. V. für Maximilian Saradeth

Dr. Christoph Urban dankte seinem Aufsichtsratskollegen Maximilian Saradeth für 14 Jahre ehrenamtliches Engagement im Aufsichtsratsgremium. In dieser Zeit habe sich Saradeth mit seinem Fachwissen engagiert und sein Ehrenamt mit Verantwortung ausgeübt. „Kompetent, ruhig und sachlich brachten Sie sich in die jeweilige anstehende Diskussion ein und übten viele Jahre das Amt des Schriftführers aus“. Anzumerken sei zudem, dass Maximilian Saradeth als erstes Aufsichtsratsmitglied der Bank aus dem Landkreis Cham bestellt worden war. „Bis zu diesem Zeitpunkt war es bei der ehemaligen Volksbank Straubing eG ausschließlich „Straubinger Persönlichkeiten“ vorbehalten den Aufsichtsrat der Bank zu bilden.“

Dr. Alexander Büchel, Vorstand des Genossenschaftsverbandes Bayern, dankte Maximilian Saradeth für seine verantwortungsbewusste Amtsausübung und überreichte ihm zum Zeichen der Anerkennung die Ehrenurkunde des Genossenschaftsverbandes Bayern e. V.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der 117. Vertreterversammlung fand die Verabschiedung des langjährigen Vorstandssprechers Edmund Wanner statt.

Präsentierten eine stolze Bilanz der VR-Bank Ostbayern-Mitte eG (v.l.): Josef Wenninger, Maximilian Saradeth, Dr. Christoph Urban, Edmund Wanner, Dr. Alexander Büchel, Michael Beham und Norbert Herten.